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Reisebericht Paracas mit Tanit Trails

29. Juli, Sonntag – Lima – Paracas – National Reserve

06:00 Uhr werden wir mit dem Kleinbus vom Hotel abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. Mit dem öffentlichen Reisebus geht es dann um 07:30 auf nach Paracas. Schon die Ankunft am Busbahnhof war ein Erlebnis. Fast hatte man das Gefühl, man befindet sich auf einem kleinen Flughafen. Alles war absolut modern und es gab tatsächlich eine Kofferstation. Noch größer war die Überraschung, als wir in unseren Bus einstiegen. First Class wie im Flieger. Wir hatten Liegeplätze vom aller feinsten. Paracas-NationalparkVon hier aus einen schönen Gruß an die Servicewüste Deutschland. Die vierstündige Fahrt kostete pro Person geradeein mal ca. 25 €. Ein absolutes Schnäppchen! Pünklich um 11:00 wurden wir von unserem Reiseleiter Ronny und seinem Fahrer abgeholt in Paracas (Sandsturm). Erst einmal waren wir Essen. Es sollte schnell gehen, weshalb wir eine Hünersuppe bestellten. Leider dauerte diese doch etwas zu Lange und wir kamen eine halbe Stunde zu spät zum Bus. Dann ging es aber ab in den Paracas-Nationalpark. Die Wüstenlandschaft besticht durch harte Gesteinsmassen und Sanddünen. Ein Überleben ist hier nicht wirklich möglich. Unsere erste Station war ein kleiner Haltepunkt, an dem wir fossile Funde suchen konnten, die mehrere Millionen Jahre alt sind. Unsere Naturforscher waren in Ihrem Element. Es wurde gesammelt, gesucht, geschlagen, um die besten Fundstücke zu ergattern. Ronny zeigte schon hier, wie begeisternd er uns in den nächsten 2 Tagen führen würde. La CatedralDer nächste Haltepunkt war der Aussichtspunkt La Catedral. Hierbei handelt es sich um Gesteinsmassen bzw. Kleinstinseln, die vor der Küste aus dem Wasser ragen. Vögel nisteten auf den Inseln und das erstemal kam mein Fernglas zum Einsatz.

Von da aus ging es zum Yumaqe Roja (man sammelt die Algen mit der Hand am Strand). Hier werden häufig tote Tiere an das Ufer gespült. So konnten wir Reste eines Delphines, einer Robbe und eines Pelikanes entdecken. Als letztes besuchten wir den Playa Roja (Roter Strand). Playa RojaDurch das Eisenerz sind die Gesteinsmassen hier total rot. Ein erster Einblick in die gewaltige Natur von Peru wurde uns hier sehr schön vermittelt. Nach einer einstündigen Autofahrt kamen wir in unser Hotel Las Dunas (Die Düne) an wo wir am Abend einen traumhaften Sonnenuntergang direkt von der privaten 300 m hohen Sanddüne bei einer kalten Büchse Bier genießen durfte. Die Kinder fuhren mit Snowbrettern die Düne herunter. Unser erster Kontakt mit Lamas und Alpacas brachte Sylvi in einen Lachrausch.

 

Essen: Frühstück

Übernachtung: Hotel Las Dunas in Ica