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Reisebericht Puno – Cusco mit Tanit Trails

5. August, Sonntag – Puno – Cusco

Früh am morgen gegen 06:30 werden wir abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. Wir fahren mit dem Touristenbus von Inka Express. Insgesamt erwarten uns 385 km von Puno nach Cusco, 4 Touristenstopps und eine Mittagspause incl. Buffett.

Mumie im Museum Alcra PukaraUnser erster Stopp war in Pukara auf 3.879 Metern. Hier besuchten wir das Museum Alcra Pukara in dem Keramiksachen ab 400 vor Christus ausgestellt werden. Schön konnte man erkennen, wie sich die Technik im Verlaufe der Jahrhunderte verbessert hatte. Der Höhepunkt der Ausstellung waren etwa 2.500 Jahre alte Mumien. Die Mumien waren etwa 1,80 Meter groß. Also erheblich größer als die heutigen Indianer in Peru.

Unser zweiter Zwischenstop führte uns nach La Raya auf 4.318 Metern. Von hier hatten wir einen malerischen Ausblick auf den Chimoja mit 5.400 Metern Höhe. Unser Mittagsstopp führt uns nach Sicuani auf 3.540 Meter Höhe. Tempel des Wiracocha in RaqchiGegen 13:00 machten wir für eine 3/4 Stunde Stop am Tempel des Wiracocha in Raqchi. Hierbei handelte es sich um eine risiege Tempelanlage, die direkt am Inkatrtail lag. Am Hauptpunkt steht der Tempel, dem die Werkstätten folgten. Dahinter lagen etwa 160 Lagerhäuser (Colcas) in denen Getreide, Mais, Kartoffeln gelagert wurden. Die Tempelstätte war auch ein großer Handelsplatz. Vom Tempel gingen die Inkas direkt zu den Inkabädern, um sich in drei Grad kaltem Quellwasser (welches heute noch an dieser Stelle herunter läuft) zu reinigen, um dann unbeschmutzt zum Zeremonienplatz zu gelangen.

Hauptplatz in AndahuaylillasDen letzten Zwischenstopp unternahmen wir in Andahuaylillas, 3.122 Meter über dem Meeresspiegel, um uns die traumhafte sixtinesche Kapelle anzusehen. Die Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Da es hier besonders schwer war, die Einheimischen vom christlichen Glauben zu überzeugen, gaben sich die Spanier hier besonders Mühe bei der Gestaltung der Kirche. Die Wand- und Deckenmalereien sind bunt und schön. Die christlichen Geschichten werden hier in einfacher Form farbenfroh dargestellt. Eine weitere Besonderheit ist, dass alle Schriftstücke an den Wänden in den 4 Sprachen lateinisch, ketchua, ajmara und bukina niedergeschrieben wurden. Wunderschöne Gemälde, Schnitzereien und Vergoldungen komplettieren das wunderschöne Gesamtbild.

Tor nach CuscoUnserer weiterer Weg nach Cusco führte uns vorbei am Rumi Punku (Steintor) dem Eingangstor nach Cusco, ein wunderschön erhaltenenes Steingebäude. Das Tor befindet sich ca. 60 km vor der Stadt. Straße in CuscoLeider kommen wir viel zu spät in Cusco an und die Zeit am Abend ist viel zu kurz, um die wunderschöne Altstadt zu besichtigen. Endlich einmal eine Stadt, in der man sich wohlfühlen kann.

Essen: Frühstück, Mittag

Accommodation: Hotel Casa Andina Classic San Blas ***